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Mobile Apps, Online-Fortbildungen und Online-Kontakte mit Außendienstmitarbeitern – Zahnärzte unter 50 Jahren haben ein anderes Digitalverhalten als ihre älteren Kollegen. Das hat eine Studie des Marktforschungsinstituts EUMARA AG für den MC-Monitors „Dental“ ergeben.

Egal, ob Online-Portal, Newsletter oder Online-Fortbildung, jüngere Zahnärzte nutzen häufiger die elektronische Kommunikation als ihre älteren Kollegen. Aber auch die älteren Zahnärzte nahmen bestimmte Digitalangebote in den letzten zwölf Monaten verstärkt wahr.

 

5 dentale Online-Trends

    1. Jüngere Zahnärzte stehen einem Online-Kontakt mit Außendienstmitarbeitern (E-Rep) grundsätzlich aufgeschlossener gegenüber als ihre älteren Kollegen. Jeder fünfte befragte jüngere Zahnarzt gab an, regelmäßig Online-Kontakt mit Vertrieblern zu haben. Bei den älteren Zahnärzten war es nicht einmal jeder zehnte. Und die Erfahrungen der jungen Zahnärzte sind anscheinend positiv. Denn jüngere Zahnärzte sagten, dass sie auch zukünftig daran interessiert sind, Online-Kontakte mit Außendienstmitarbeitern zu pflegen, während ältere Zahnärzte dies eher ablehnen.
    2. Auch gegenüber mobilen Apps haben ältere Zahnärzte mehrheitlich eine ablehnende Haltung. Nahezu 90 % der älteren Zahnärzte sagten, dass sie eine zahnmedizinische App gar nicht nutzen würden, nur 6 % nutzen Apps in einem Arbeitskontext regelmäßig. Bei den jüngeren Zahnärzten gab immerhin jeder fünfte Befragte an, eine zahnmedizinische App regelmäßig zu nutzen. Auffällig ist außerdem, dass jüngere Zahnärzte zahnmedizinische Apps in der jüngsten Vergangenheit verstärkt wahrnehmen. Und: Sie haben ein Interesse daran, die Apps auch in Zukunft zu nutzen, während das Interesse älterer Zahnärzte an einer zukünftigen Nutzung gering ist.
    3. Bei den „klassischen“ digitalen Kommunikationskanälen, also Online-Portalen für Zahnärzten und Newslettern, scheinen ältere Zahnärzte aber aufzuholen. Jüngere Zahnärzte fragen diese Digitalangebote zwar stärker nach, dafür nahm ein höherer Anteil älterer Zahnärzte in den letzten zwölf Monaten diese beiden Kommunikationskanäle wahr.
    4. Bei Online-Fortbildungen hängen jüngere Zahnärzte ihre älteren Kollegen deutlich ab. Jeder zweite jüngere Zahnarzt nimmt regelmäßig oder sporadisch an einer moderierten Online-Fortbildung teil. Bei den älteren Zahnärzten tut dies nur jeder zehnte. Und anders als bei der Nutzung von Online-Portalen oder Newslettern haben ältere Zahnärzte tendenziell auch nicht vor, Online-Fortbildungen in der Zukunft zu besuchen. Jüngere Zahnärzte sind hingegen daran interessiert, Online-Fortbildungen zukünftig noch stärker zu nutzen.
    5. Einen deutlichen Unterschied im Digitalverhalten gibt es auch bezüglich der Fachzeitschriften. Ältere Zahnärzte lesen am liebsten gedruckt, dementsprechend gering ist das Interesse daran, Fachzeitschriften in Zukunft online zu lesen. Anders sehen das die jüngeren Zahnärzte. Sie finden Onlineausgaben praktisch und vorteilhaft. Auch hier, in diesem sehr klassischen zahnmedizinischen Kommunikationskanal, wird sich in Zukunft also einiges bewegen.

Jüngere Zahnärzte informieren sich digital und wollen digitale Kommunikationskanäle zukünftig noch stärker nutzen – das ist die zentrale Aussage der Studie. Hersteller haben nun die Qual der Wahl, aus den zahlreichen digitalen Möglichkeiten zu schöpfen und die Zielgruppe bedarfsgerecht anzusprechen.

Titelbild: © istock.com/martin-dm

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Veröffentlicht von Lukas Hoffmann

schreibt für Health Relations über Trends der Pharma- und Klinikbranche.

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