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Die Kampagne #wireinander der Techniker Krankenkasse baut geschickt auf den Einfluss, den beliebte YouTuber auf ihre Community haben.

Ein eingängiger Slogan, bunte Plakate und sympathische TV-Spots mit glücklichen Menschen – so sah eine gelungene Markenkampagne lange aus. Für die – insbesondere jüngeren – Zielgruppen von heute, muss man sich schon etwas mehr einfallen lassen. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie eine Kampagne für das moderne „digitalisierte“ Publikum aussehen kann, ist die Kampagne #wireinander der Techniker Krankenkasse (TK).

Verbreitung über erfolgreiche YouTube-Kanäle

Versicherte der TK erzählen in ganz persönlichen Testimonials, wie sich ihr Leben durch Unfälle oder Krankheiten verändert hat – und wie sie danach dennoch erfolgreich ihren Weg gegangen sind. Nun sind Testimonials von Betroffenen nichts wirklich Neues, doch einer der Versicherten ist Florian Mundt, besser bekannt als LeFloid. Mehr als 2,8 Millionen Menschen haben den Video-Kanal des YouTube-Stars abonniert.

Auf diesem viel besuchten Kanal berichtet LeFloid im Rahmen der TK-Kampagne, dass er früher eigentlich Chirurg werden wollte. Doch dann hatte er einen Fahrradunfall, der ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Heute ist er erfolgreicher YouTuber. Seine Geschichte erzählt LeFloid nicht nur eine einem ausführlichen Video auf seinem Kanal, sondern auch in gekürzter Version  im Werbespot der TK.

Alle Werbemittel der Kampagne verweisen auf Landing Pages, auf denen die Geschichten der Versicherten erzählt und vertieft werden. Aufgrund des großen Erfolges Mehr als 600.000 Views nach wenigen Tagen wurden weitere Testimonial-Videos mit bekannten YouTube-Größen wie Gar Nichz, MrTrashpack und Nilz Bokelberg produziert. Auch sie geben auf ihren jeweiligen YouTube-Kanälen Einblick in ihre persönliche Geschichte zum Thema Gesundheit.

Kampagne mit Mitmach-Effekt

Die #wireinander-Kampagne wurde für die TK von Endemol beyond in Zusammenarbeit mit der Agentur fischerAppelt und Google entwickelt.

Die Kampagne nutzt geschickt den Social-Media-Effekt, um ihre Reichweite zu vergrößern: Die YouTuber riefen ihre Community dazu auf, auch ihre Geschichten zum Thema Gesundheit unter dem Hashtag #wireinander auf Youtube, Twitter, Instagram und Facebook zu teilen. Mit enormem Echo: Zahlreiche junge Menschen nutzten die Gelegenheit, um von ihren Erfahrungen mit Mobbing, Selbstverletzungen oder Essstörungen zu berichten. Letztlich initiierte das Marketing-Team der TK kurzfristig eine Seite mit Hilfsangeboten für die #wireinander-Bewegung. (nec)

Die YouTube-Videos:

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Veröffentlicht von nec

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