Auch interessant: lightning-storm-weather-sky-53459
Dental: Wie Amazon Business den B2B-Markt aufmischt

Seit knapp über einem Jahr ist die B2B-Plattform Amazon Business auch in Deutschland am Start. Für den Dentalhandel bleibt das nicht ohne Auswirkung. Weiterlesen...

Auch interessant: Community Building für Tierärzte
Community Building: Portale für Tierärzte

2016 launchte vetproduction sein Tierarzt-Portal Vets Online. Das Ziel: der Aufbau einer Community und die Kooperation mit der Veterinärmedizin-Industrie. Weiterlesen...

Auch interessant: PEPconnect ist die eLearning-Plattform für Healthcare Professionals
PEPconnect: eLearning-Plattform für Healthcare Professionals

Siemens geht mit seiner digitalen Plattform PEPconnect an den Start. Das Ziel: Die Aus- und Weiterbildung von Healthcare Professionals. Weiterlesen...

Auch interessant: #MittanzenStärkt ist eine MS-Kampagne mit Beat
MS-Kampagne mit Beat: #MittanzenStärkt

Ohne Mitleidsfaktor: Die Kampagne #MittanzenStärkt weckt Aufmerksamkeit für Multiple Sklerose und ihre Auswirkungen auf den Alltag von Betroffenen. Weiterlesen...

Auch interessant: Die Medizintechnik blickt sorgenvoll in die Zukunft
Die Zukunftssorgen der Medizintechnik-Unternehmen

Der BVMed schlägt Alarm: Die Herbstumfrage des Verbands legt die Sorgen der Branche offen. Das fordert die Medizintechnik, um die Zukunft zu meistern. Weiterlesen...

Eine stabile Community braucht interessierte User, zielgruppengerechten Content und einen aktiven Dialog. Ein Interview mit Astrid Tinnemanns, Head of Public Affairs Germany bei Abbott.

Eine Community im Netz hat viele Vorteile: Sie bindet Kunden an eine Marke oder ein Produkt, wird im Idealfall zur zentralen Anlaufstelle bei Problemen und Fragen und sorgt für eine aktive Kundenkommunikation. Gerade für MedTech ist eine Community ein wunderbares Tool, um die eigenen Produkte zu vermarkten. Der Nachteil: Eine Community zu bilden und aufrecht zu erhalten, bedeutet Arbeit. Das Unternehmen muss immer ansprechbar sein und die erworbenen Insights entsprechend auswerten, um den Content – und die Produkte – noch besser auf die Zielgruppe abzustimmen. Und es muss eine ausgefuchste Strategie entwickeln, um die Zielgruppe überhaupt erst zu erreichen. Der kommunikative Mix macht den Erfolg. Community Building ist alles, nur kein Alleingänger.

Der Konzern Abbott hat die Herausforderung angenommen und 2015 mit dem Portal AdvancedHeartTherapies.com eine Plattform für Kardiologen gegründet. Registrierte User, in Deutschland nach Unternehmensangaben „einige Tausend Healthcare Professionals (HCPs)“,  haben hier Zugang zu den neuesten Tools und Informationen zur Behandlung von Mitralinsuffizienz und der MitraClip-Therapie. Wir haben mit Astrid Tinnemanns, Head of Public Affairs Germany, über das Portal gesprochen.

Health Relations: Welche Zielsetzung hat das Portal AdvancedHeartTherapies.com?
Astrid Tinnemanns: Wir möchten mit dem Portal HCPs relevante und neue Informationen hinsichtlich der Mitralklappeninsuffizienz und der MitraClip-Therapie zur Verfügung stellen.

Health Relations: Worin liegt der digitale Mehrwert für die User?
Astrid Tinnemanns: Die User haben den Vorteil des kontinuierlichen Zugangs zu wichtigen Informationen, die von HCPs für die Ausübung ihrer Arbeit benötigt werden: wie zum Beispiel Case Studies, Webcasts und Einladungen zu wissenschaftlichen Veranstaltungen.

Health Relations: Nutzen Sie die Insights für Ihre Forschung? Sprich: Haben auch Sie einen Mehrwert?
Astrid Tinnemanns: Ja. Die Insights, die Abbott über das Portal gewinnt, werden zum Beispiel genutzt, um die Unterstützung, die wir unseren Usern bieten, weiter zu verbessern und auszubauen – zum Beispiel mit neuen Inhalten und Materialien.

Health Relations: Mit welchen weiteren Tools binden Sie Ihre Nutzer an AdvancedHeartTherapies.com?  Wie fördern Sie die Prozesse im Community Building?
Astrid Tinnemanns: Wir nutzen eine Multi-Channel-Herangehensweise, um die User einzubinden und eine langfristige Beziehung zu ihnen aufzubauen. Neben Newslettern, Webcasts und e-Learning nutzen wir zum Beispiel auch klassische Kanäle wie Printmedien, PR-Aktivitäten und das persönliche Gespräch mit den HCPs.

Health Relations: Was ist Ihre Einschätzung nach zwei Jahren: Ist eine Plattform im Netz ein gutes Mittel, um Ärzte zu erreichen? Und was muss ich leisten, um eine stabile Community zu schaffen?
Astrid Tinnemanns: Durch die kontinuierliche und ständige Verfügbarkeit der Informationen ist eine Plattform im Internet ein sehr gutes Mittel, um Ärzte zu erreichen. Eine stabile Community baut man durch eine ständige Aktualisierung des Portals auf – durch neue Informationen, aber auch eine Erweiterung des Informationsangebotes. Die Medizin entwickelt sich ständig weiter, und so sollte ein erfolgreiches Portal auch gepflegt werden.

Health Relations: Vielen Dank, Frau Tinnemanns, für das Gespräch!

Beitragsbild: © sdecoret / stock.adobe.com

Jetzt mitteilen:

Veröffentlicht von Regine Marxen

Journalistin und Online-Redakteurin. Recherchiert im WWW Inspirationen für Healthcare Marketing und für Klinisches Employer Branding.

Auch interessant:

Dental: Wie Amazon Business den B2B-Markt aufmischt Seit knapp über einem Jahr ist die B2B-Plattform Amazon Business auch in Deutschland am Start. Und es bewahrheitet sich, was Branchenkenner vermuteten...
Community Building: Portale für Tierärzte Im September 2016 launchte vetproduction sein Portal Vets online, das sich an Tierärzte und Tiermedizin-Studenten richtet. Im Zentrum steht der ...
PEPconnect: eLearning-Plattform für Healthcare Professionals... Siemens Healthineers geht mit seiner digitalen Plattform PEPconnect an den Start. Das Ziel: Die individualisierte Aus- und Weiterbildung von Healthcar...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *