Nicht vom Fach, aber trotzdem fundiert informiert. Medizinisch Interessierte suchen nach fachlich hochwertigen Inhalten. Besonders gefragt sind neue Forschungsergebnisse. Das zeigt eine Umfrage des Deutschen Ärzteverlages (Media Solutions) unter nichtärztlichen Newsletter-Abonnenten, die die Interessen von rund 100.000 Lesern widerspiegelt.

Sie wollen verstehen, was ihnen selbst oder erkrankten Angehörigen wirklich hilft und sie möchten gut vorbereitet sein. Viele medizinisch interessierte Menschen nutzen aktiv Inhalte, die für Ärztinnen und Ärzte geschrieben wurden. Die Auswertung der Umfrage bestätigt: Es gibt viele Nicht-Mediziner, die sich bewusst für medizinische Inhalte auf Fachniveau interessieren.

Die Befragten haben einen oder mehrere Newsletter des Deutschen Ärzteblattes abonniert. Nach der Registrierung auf aerzteblatt.de können Nicht-Mediziner einen Großteil der Portalinhalte frei zugänglich lesen. Ausgeschlossen sind lediglich spezielle Inhalte, wie die CME-zertifizierten Fortbildungen, sowie Inhalte und Werbung, die dem Heilmittelwerbegesetz unterliegen.

Newsletter zur persönlichen Information genutzt

Die Hälfte der rund 2700 Befragten (50 %) bezeichnet sich als Gesundheitsinteressierte ohne medizinischen Hintergrund. Ein Großteil dieser Gruppe ist 65 Jahre oder älter, knapp zwei Drittel sind weiblich. Weitere 34 % der nichtärztlichen Abonnentinnen und Abonnenten sind im Gesundheitswesen tätig oder gehören zum medizinischen Fachpersonal. Betrachtet man nur die Gruppe der Gesundheitsinteressierten, wird deutlich: Sie nutzen die Newsletter vor allem zur persönlichen Information, für sich selbst oder für Angehörige, und sie bereiten sich damit gezielt auf Arztgespräche und Behandlungstermine vor.

ZITATBOX_Marek Hetmann, Leiter Media Solutions, Deutscher Ärzteverlag
Marek Hetmann, Leiter Media Solutions, Deutscher Ärzteverlag
© EVENTPHOTOGRAPHY

„Das Deutsche Ärzteblatt erreicht Ärztinnen und Ärzte und zugleich eine wachsende Zahl informierter Patientinnen und Patienten. Damit schaffen wir für die Pharmaindustrie B2B- und B2C-Reichweite in einem wissenschaftlichen Umfeld. Diese Dualität macht das Deutsche Ärzteblatt zum idealen Werbepartner.“

Wie können Sie mit aerzteblatt.de Patienten erreichen?

Der Deutsche Ärzteverlag eröffnet Pharmaunternehmen mit aerzteblatt.de neue Werbemöglichkeiten in der Patientenkommunikation. Über ausgewählte Newsletter erreichen Pharmaunternehmen rund 100.000 nichtärztliche Newsletter-Leserinnen und Leser, die aktiv nach verlässlichen Informationen zu komplexen Erkrankungen, Prävention und modernen Therapieoptionen suchen. Besonders relevant:

  • Fachnewsletter (z. B. Onkologie, Neurologie, Kardiologie, Pneumologie)
  • Themennewsletter (z. B. Adipositas, Diabetes)
  • Welttagsnewsletter (z. B. Weltdiabetestag, Weltkrebstag)

Die Werbeplatzierung findet in einem medizinisch geprüften, glaubwürdigen und redaktionell unabhängigen Umfeld statt. Transparente KPIs, präzises Tracking und messbare Ergebnisse machen den Erfolg nachvollziehbar. Die Werbeformate eigene sich ideal für Patient Awareness, Wissensaufbau und eine nachhaltige Markenkommunikation.

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Gesundheitsinteressierte wollen sich frühzeitig über Therapien informieren

Sie schätzten es, frühzeitig über neue medizinische Erkenntnisse informiert zu werden, etwa über aktuelle Studien und neue Therapieoptionen. Für nahezu alle (circa 95 %) stehen neue medizinische Forschungsergebnisse dabei an erster Stelle. Auch medizinische Leitlinien und technologische Innovationen sind für sie sehr relevant. Gesundheitspolitische Entwicklungen interessieren rund zwei Drittel der Befragten ohne medizinischen Hintergrund.

Inhaltlich besteht ein hohes Interesse an postinfektiösen Syndromen. Viele wünschen sich weitere Beiträge zu Themen wie Long COVID, ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) und PAIS (Post-Acute Infection Syndrome). Darüber hinaus sind auch onkologische Themen und Komplementärmedizin für die Befragten relevant.

Vertrauen und Glaubwürdigkeit zählen

„Trust“, also das Vertrauen in die Quelle der medizinischen Informationen, spielt für die medizinisch Interessierten eine zentrale Rolle. Rund 84 % suchen nach verlässlichen und seriösen Informationen zu Medizinthemen. Für Medienmarken ist dieses Vertrauen der Leserschaft ein wichtiger USP. Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Seriosität sind für ärztliche wie auch nicht-ärztliche Leserinnen und Leser ein zentraler Grund, warum sie das Deutsche Ärzteblatt als verlässliche Quelle für medizinische Informationen nutzen. In der Befragung schneidet das Newsletter-Angebot mit 4,2 von 5 Sternen sehr gut ab.

Vertrauen ist im Gesundheitskontext kein ’nice-to-have‘, sondern eine Art unsichtbare Währung. Grundsätzlich haben Menschen großes Vertrauen in den eigenen Arzt oder die eigene Ärztin. Als Online-Quelle ähnlich positiv wahrgenommen zu werden wie die Ärztinnen und Ärzte selbst, ist für uns ein starkes Signal“, sagt Hetmann.

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Welche Informationen wünschen sich Nicht-Mediziner?

An Medizinthemen Interessierte wünschen sich vor allem seriöse Informationen, die sich an der aktuellen Forschung orientieren und in einer klaren Sprache geschrieben sind. Hinzu kommt der Wunsch nach einem offenen Zugang zu medizinischem Wissen auch für Nicht-Mediziner. Die gut Informierten sehen sich als aktive, reflektierte Leserinnen und Leser, die sich kritisch und evidenzbasiert informieren möchten, um Therapieempfehlungen besser einzuordnen. Dabei spielen der Aufbau und Erhalt von Vertrauen für sie eine wichtige Rolle.

Gut informierte Patientinnen und Patienten beeinflussen die Kommunikation im Gesundheitswesen. Für das Healthcare- und Pharma-Marketing bedeutet das: Trust und Evidenz sind Pflicht bei Patient-Education-Formaten. Sie möchten mitdenken und miturteilen können. Pharmainformationen sollten daher sprachlich eindeutig, qualitativ hochwertig, transparent und evidenzbasiert aufbereitet sein.

Über die Befragung

Im Zeitraum November/Dezember 2025 hat der Deutsche Ärzteverlag 2.756 Newsletter-Abonnenten, die sich nicht als Ärztin oder Arzt per EFN-Nummer registriert hatten, in einer Online-Umfrage zu ihren Nutzungsgewohnheiten und Interessen befragt. Grundgesamtheit: rund 100.000 nichtärztliche Newsletter-Empfänger (Stand: 12/2025). Dazu zählten die Frage nach ihren Beweggründen den oder die Newsletter zu abonnieren, wozu Inhalte daraus genutzt werden, welche Themen besonders relevant und welche weiteren gewünscht sind. Die Befragten konnten Verbesserungsvorschläge machen und bewerten, wie zufrieden sie insgesamt mit dem Newsletterangebot des Deutschen Ärzteblattes sind.

FAQ: Wie lesen medizinisch interessierte Leserinnen und Leser?

Warum interessieren sich Patienten für Inhalte auf Fachniveau?

Viele nicht-ärztliche Leserinnen und Leser möchten fundiert verstehen, welche Therapien ihnen selbst oder Angehörigen helfen können. Sie nutzen Inhalte auf Fachniveau, um sich gezielt auf Arztgespräche vorzubereiten, bessere Fragen zu stellen und Therapieentscheidungen nachvollziehen zu können. Sie sehen sich nicht als passive Konsumenten, sondern als kritisch denkende, urteilsfähige Leser. Inhalte für Fachkreise gelten für sie als besonders verlässlich, faktenbasiert und frei von Vereinfachungen.

Was wünschen sich medizinisch interessierte Leser von Gesundheitsinformationen?

Medizinische Interessierte wünschen sich vor allem seriöse, evidenzbasierte und verständlich aufbereitete Informationen, die sich an aktueller Forschung orientieren und einen klaren Bezug zur medizinischen Praxis haben. Wichtig ist ihnen, ernst genommen zu werden und Informationen eigenständig einordnen zu können.

Wie wichtig ist Vertrauen in medizinische Informationsquellen?

Vertrauen ist für gesundheitsaffine Zielgruppen ein zentrales Entscheidungskriterium. Rund 84 % der Gesundheitsinteressierten suchen laut einer Befragung des Deutschen Ärzteverlages aktiv nach verlässlichen, seriösen Absendern.

Welche Rolle spielen Newsletter bei der Informationssuche informierter Patienten?

Newsletter des Deutschen Ärzteblattes bieten Menschen mit hohem Informationsbedürfnis zu Gesundheitsthemen einen niedrigschwelligen, kuratierten Zugang zu relevanten medizinischen Themen. Sie werden vor allem zur persönlichen Information, zur Vorbereitung auf Arzttermine und zur Einordnung aktueller Entwicklungen genutzt.