In der Kantine von Berlin-Chemie sorgt der 1. FC Union-Berlin schon lange für Gesprächsstoff. Inzwischen arbeiten das Pharmaunternehmen und der Fußballverein auch im Rahmen einer Kooperation zusammen.

Was haben ein Pharmaunternehmen und ein Fußballverein gemeinsam? Im Fall von Berlin-Chemie und dem 1. FC Union Berlin jede Menge. Angefangen natürlich bei der Standortnähe, doch die beiden teilen noch einiges mehr. Auf der einen Seite Berlin-Chemie als ehemaliger Ostbetrieb und Wirtschaftsunternehmen, das sich nach der Wende erfolgreich entwickelt hat, auf der anderen Union Berlin, das sich vom Ost-Berliner Traditionsklub in die Topliga vorgekämpft hat. Da gibt es viele Parallelen und entsprechend viel Identifikationspotenzial.

Deshalb ist nur folgerichtig, dass Berlin-Chemie und der 1. FC Union Berlin im Rahmen einer Partnerschaft zusammenarbeiten. Mit der Saison 2025/26 geht diese zum zweiten Mal (Vorsicht, Fußball-Wortwitz) in die Verlängerung. Und ab jetzt unterstützt das Pharmaunternehmen neben der Fußballmannschaft der Männer auch die der Frauen.

Erstkontakt im Produktmarketing und in der Kantine

Die Kooperation mit Union Berlin nutzt Berlin-Chemie sowohl für sein Unternehmensmarketing als auch im Employer Branding. Und so ist sie entstanden: Der erste Kontakt zwischen Pharmaunternehmen und Fußballverein fand über das Produktmarketing statt. Gleichzeitig kam der Impuls für eine mögliche Partnerschaft, aber auch aus der Mitarbeiterschaft – viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Berlin-Chemie sind nämlich große Union-Fans. Die Spielergebnisse sorgen regelmäßig für Gesprächsstoff in der Kantine.

Steffen Lunkwitz, Head of Human Resources bei Berlin-Chemie
Berlin-Chemie

Als „Eiserner Partner“ sponsort Berlin-Chemie den Verein und wird dadurch als Marke sichtbarer: „Im Stadion und der Umgebung sind wir zum Beispiel auf Tafeln und Stelen vertreten. Besonders prägnant ist aber sicherlich die Bandenwerbung direkt am Rasen“, erzählt Steffen Lunkwitz, Head of Human Resources bei Berlin-Chemie. „Sowohl die Männer als auch die Frauen von Union Berlin spielen in der Bundesliga, die Spiele werden also übertragen. Und unsere Bandenwerbung damit weit über die Grenzen Berlins hinaus sichtbar.“

Von Social Media bis Radio

Auch auf seinen eigenen Kanälen spielt Berlin-Chemie die Partnerschaft recht prominent, insbesondere in den Social Media. Der 1. FC Union Berlin hält es ebenso und weist auf seinen Kanälen auf die Partnerschaft hin. Auch Radiowerbung gehört zum Medienmix dieser Kooperation dazu. Und darüber hinaus nutzt das Pharmaunternehmen die Kooperation als Arbeitgebermarke gern auch im Rahmen von Stellenanzeigen und Karriereportalen.

Denn: Berlin-Chemie betreibt die Partnerschaft auch im Kontext seines Employer Brandings und beteiligt sich mit sozialem Engagement am Union-Lernzentrum, das sich speziell an Kinder und Jugendliche richtet. Gemeinsam haben die Partner zum Beispiel Angebote für die Berufsorientierung entwickelt und stellen den Jugendlichen vor, welche Ausbildungsberufe es bei Berlin-Chemie gibt – von der Pharmakantin über Mechatroniker und Industriekaufleute bis zu Laboranten und dualen Studierenden. Eine Gruppe nutzte direkt die Gelegenheit und kam zu einer Führung in Betrieb vorbei.

Perspektiven in der Berufswahl aufzeigen

Damit hebe sich Berlin-Chemie vom Wettbewerb ab, erzählt Steffen Lunkwitz weiter. „Es ist wichtig, den jungen Leuten früh aufzuzeigen, welche Perspektiven es bei uns gibt. So haben sie uns auf dem Schirm, wenn sie später vor der Berufswahl stehen.“ Gleichzeitig, so sagt er, brauche es heute mehr denn je das Engagement und die Ehrlichkeit, sich wirklich und ernsthaft mit den Jugendlichen zu beschäftigen „und die Bereitschaft, sie auch auszubilden. Denn junge Leute mit zehn Jahren Berufserfahrung, wie sie manchmal gesucht werden – die gibt es einfach nicht.“

Nicht zuletzt werden als Teil des Sponsorings regelmäßig Karten unter den Mitarbeitenden verlost. Berlin-Chemie verteilt die Tickets über alle Heimspiele hinweg. Ausgelost werden sie an Kolleginnen und Kollegen aus ganz unterschiedlichen Teams und Abteilungen: Die gehen gemeinsam ins Stadion und lernen sich auf diese Weise besser kennen, was wiederum den Austausch im Unternehmen fördert. Fußball schweißt schließlich zusammen.