Jetzt als Video on Demand: Digitales Impfsymposium
- Dr. Lothar H. Wieler (Präsident des Robert Koch-Instituts)
- Dr. Heidrun M. Thaiss (Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
- Prof. Dr. Jörg Schelling (Facharzt für Allgemeinmedizin in hausärztlicher Gemeinschaftspraxis)
- Dr. Leif Erik Sander (Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie, Charité)
- Cornelia Betsch (Diplompsychologin, Prof.in für Gesundheitskommunikation, Universität Erfurt)
- Dr. Heidrun Gitter (Vizepräsidentin der Bundesärztekammer)
- Dr. Klaus Cichutek (Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts)
- Moderation: Dr. Vera Zylka-Menhorn (Medizinjournalistin, Deutsches Ärzteblatt)
Digitale Expertenrunde betont die Verantwortung der Ärzteschaft
„Wir können mit ein oder zwei einfachen Pieksen vor einer tödlichen Infektionskrankheit schützen“, appellierte Klaus Cichutek, Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts, an das digitale Publikum. Es geht um die Impfungen gegen SARS-CoV-2. Dabei versicherte er: „Beim Zulassungsprozess für die Impfstoffe wurde nichts unterlassen, was üblich ist.“ Das umfasse auch Qualität, kontrollierte Herstellung und unabhängige Überprüfung der Chargen. Gesundheitswissenschaftlerin Cornelia Betsch wies auf das hohe Informationsbedürfnis der Menschen hin, wenn es um das Vertrauen in die Sicherheit von Impfungen geht. Den Ärztinnen und Ärzten komme daher eine große Bedeutung zu. „Denn wahrscheinlich wird in Zukunft jede Behandlung, die sie haben, abgeschlossen werden mit der Frage: Ach, was sagen Sie eigentlich zur COVID-Impfung?“ Eine Lösung stellte Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor. Die Aufklärung könne auch digital stattfinden. „Beispielsweise mit Erklärvideos oder mit vorbereiteten Informationen, die man aushändigt.“ Die BZgA werde über soziale Medien, breitere Internetauftritte, Apps und anderes über die Impfung informieren. Eine Fachinformation für Ärzte wird in Kürze veröffentlicht. An die Schlüsselposition der Ärzte appellierte auch Heidrun Gitter, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer (BÄK). Sie erwarte, dass diese auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse handelten und ihre Patienten entsprechend berieten. Viele Expertinnen und Experten stellten noch einmal die Wichtigkeit der Prävention heraus. So auch Lothar Heinz Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI): „Das wird wahrscheinlich nicht die letzte Pandemie sein."Rund 2.000 Zuschauer verfolgen digitales Impfsymposium
Der Deutsche Ärzteverlag veranstaltet seit Jahren ein Expertensymposium zum Thema Impfen. Corona-bedingt fand die Veranstaltung allerdings erstmals ohne den Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) statt. Interessierte konnten stattdessen die digitale Diskussionsrunde auf aerzteblatt.de live verfolgen. Rund 2.000 Zuschauer nutzen diese Möglichkeit.
Marek Hetmann, Verkaufsleiter Medizin beim Deutschen Ärzteverlag, © Deutscher Ärzteverlag/Immo Fuchs
Kampagne zum Impfschutz
Bereits seit vielen Jahren macht sich der Deutsche Ärzteverlag für ein größeres Bewusstsein rund ums Thema Impfen stark. Mit prominenter Unterstützung lancierte das Kölner Medienhaus im letzten Jahr eine Kampagne, um die Arzt-Patienten-Kommunikation in diesem Bereich zu stärken. In Form eines gelben Ansteckbuttons riefen Dr. med. Eckart von Hirschhausen, Prof. Dr. Cornelia Betsch und Dr. Vera Zylka-Menhorn zu mehr Austausch auf. „Ich bin geimpft. Und Sie? Lassen Sie uns reden!“ hieß die Kampagnenidee, die auf Praxispostern, Ansteckern und in Anzeigen zu sehen war.Digitale Angebote des Deutschen Ärzteverlags
Sie haben das digitale Impfsymposium am 9. Dezember verpasst? Hier können Sie das Video kostenfrei abrufen: https://www.aerzteblatt.de/events/impfsymposium










