New Work in Healthcare: cyperfection schafft Metaverse-Begegnungsstätte


Sven Korhummel, Geschäftsführer der Healthcare-Agentur cyperfection, © Annette Mück Fotografie
- Auch cyperfection hat Räumlichkeiten umgestaltet: Mitarbeitende können sich den passenden Arbeitsplatz suchen, hier der Kreativraum (l.) und der Konferenzraum (r.) in der Agentur in Ludwigshafen. © Annette Mück Fotografie
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Virtuelle Agentur macht spontane Treffen digital möglich
Damit die Mitarbeitenden sich persönlich begegnen, sind bei cyperfection seit Mai mindestens zwei Präsenztage in der Woche die Regel. Frei wählbar. An den Flexible-Remote Work-Tagen können die Kollegen und Kolleginnen aber ebenfalls die Agentur besuchen und sich treffen. Denn: Mit der Software „Gathertown“ hat ein Projektteam die Räumlichkeiten digital nachgebaut. Die Daheimarbeitenden müssen sich so nicht gezielt verabreden. Wer gerade virtuell durch die Agenturlandschaft tingelt, kann sich austauschen. Per Video, Audio oder Chat. Für viele ist diese virtuelle Parallelwelt eine willkommene Abwechslung zu den oft überbordenden Videokonferenzen. Eine „Metaverse-Begegnungsstätte“, nennt es Sven Korhummel. „Was eigentlich als Gag gedacht war, hat sich gut etabliert“, so der Geschäftsführer. „Denn so sind auch Zufallsbegegnungen möglich, die in der digitalen Welt häufig auf der Strecke bleiben.“
Mit der Software „Gathertown“ hat ein Projektteam die Räumlichkeiten digital nachgebaut. © cyperfection
Neues Arbeiten braucht Anlässe der Begegnung
Austausch und Anlässe der Begegnung sind für die Healthcare-Agentur das A und O in einer digital geprägten Arbeitswelt. Denn Meetings aus dem Homeoffice heraus seien häufig sehr faktenbasiert. Im 14-tägigen Rhythmus bringt die Geschäftsführung daher alle Mitarbeitenden in einem Teams-Call zusammen. „Flurfunk“ heißt das Format. Gesprochen wird über Projekte, Agenturthemen oder wichtige News. Hinzu kommen regelmäßige Teamtreffen – in der realen Welt. Grillabende, Museumsbesuche, regelmäßige Team-Stammtische sollen das Miteinander fördern. „Wenn wir diese Anlässe nicht schaffen, passieren sie auch nicht“, betont Sven Korhummel. Auch der persönliche Austausch mit den Kunden ist den Agenturchefs wichtig. Denn im physischen Raum habe dieser immer stattgefunden. Virtuell ist das in der Regel nicht vorgesehen. Nach einem Jour Fixe folgen daher „15-Minutes-after-Work“, die Zeit für eine persönliche Ebene bieten.New Work und Effizienz: Geht das zusammen?
Viel Freiraum also, der bewusst für Gemeinschaft und Teamgefühl eingeplant wird. Leidet da nicht die Effizienz? Für Sven Korhummel sind persönliche Gespräche gerade im hybriden Arbeiten ein Muss und entscheidender Erfolgsmesser. Neben der projektbezogenen Zeiterfassung lasse sich auf die räumliche Distanz nur so feststellen, wo jemand steht, hängt oder Probleme habe. Sich in Zeiten neuer Arbeitsmodelle Begegnungsanlässe und Raum für Persönliches zu schaffen, ist daher ein zentraler Kern der New-Work-Philosophie von cyperfection. Ein Wert – der nach Meinung von Sven Korhummel – auch in Zukunft weiterbestehen wird.Dieses Thema könnte Sie auch interessieren: https://www.healthrelations.de/neues_arbeiten_healthcare/



