Happy Birthday, Operation Karriere!

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Die Kongressreihe für den Ärztenachwuchs feierte ihren 10. Jahrestag. Seit 2007 hat sich vieles verändert: Aus einem Arbeitgebermarkt wurde ein Bewerbermarkt. Kliniken bieten mittlerweile mehr – und kommunizieren es professionell.

Generation Y: Vom Brain Drain zum Bewerbermarkt

Als Operation Karriere im November 2007 am Langenbeck-Virchow-Haus nahe der Berliner Charité startete, war die Stimmung alles andere als heiter. Was ganz offen zutage kam, waren die schlechten Arbeitsbedingungen in deutschen Krankenhäusern. Heftig kritisiert wurde die unstrukturierte und zu hierarchische Facharztweiterbildung. Für nachkommende Generation der jungen Ärzte einfach nicht mehr nachzuvollziehen. Auch die fehlende Vereinbarkeit von Beruf und Familie verleitete viele Jungärzte zu einem Flirt mit der Karriere im Ausland. In Großbritannien, Schweden oder der Schweiz.

Ärzten der Generation Y sind regelmäßige Rücksprachen wichtig: z.B. mit didaktisch geschulten Lehrärzten und über regelmäßige Lernstandsrückmeldungen.

Der Mangel an Ärzten machte den Kliniken in Deutschland deutlich, dass sich etwas ändern musste, um sich als attraktiver Arbeitgeber den Ärztenachwuchs zu sichern. Seitdem hat sich hier einiges bewegt. Weiterbildungscurriculi, aber auch PJ- und Famulaturprogramme wurden unter die Lupe genommen, neu strukturiert und attraktiv ausgestaltet. Feste Weiterbildungsstationen, bürokratiearme Rotationen, bezahlte Fortbildungen, didaktisch geschulte Lehrärzte und Tutoren sowie paritätische Lernstandsrückmeldungen gehören heute auch zum Standard vieler deutscher Kliniken. Auf den Ärztemangel, der bis heute anhält, musste schließlich eine Antwort her.

Operation Karriere: In Berlin gestartet, heute bundesweit besucht

Auf den rege besuchen Kongressen von Operation Karriere präsentieren Kliniken jungen und angehenden Ärzten, welche Vorteile ihr Unternehmen dem Ärztenachwuchs zu bieten hat.
Michael Laschewski ‚, Verkaufsleiter Stellenmarkt beim Deutschen Ärzteblatt, initiierte den Kongress in 2007. Seitdem betreut er die Kliniken für ihren Arbeitgeber-Auftritt bei Operation Karriere.

„Es gibt sicherlich noch Luft nach oben. Zum Beispiel in Sachen Teilzeitstellen. Aber der Wandel in der Weiterbildungsqualität hat schon konkrete Formen angenommen, die gut bei den Bewerbern ankommen“, resümiert Michael Laschewski, Verkaufsleiter Stellenanzeigen beim Deutschen Ärzteverlag. Laschewski war im Jahr 2007 verantwortlicher Initiator des Kongresses.

Seitdem hat er die Weiterentwicklung der Kongressreihe eng begleitet und betreut die Kliniken für ihren Employer Auftritt bei Operation Karriere. Damals gab es Karrieremessen speziell für Ärzte noch nicht. „Wir starteten mit dem Namen ‚Perspektiven und Karriere‘ in Berlin. Die Nachwuchsmediziner reisten aus ganz Deutschland an. Zwei Jahre später schon folgten wir den Rufen aus Hamburg und Frankfurt am Main.“ Seitdem ist die Kongressreihe auf bundesweit 6 Standorte pro Jahr gewachsen: mit den Standorten Köln seit 2010 und München seit 2013, sowie mit Bochum, wo Operation Karriere im Dezember 2016 seine Standort-Premiere feiern wird. Bei jedem Kongress nehmen in der Regel mehr als 300 Nachwuchsärzte teil. Kliniken können hier direkt zeigen, was sie den Nachwuchsärzten zu bieten haben.

Full Service für junge und angehende Ärzte

Full Service für die Karriereplanung: Die Workshops von Operation Karriere bereiten die junge Ärztegeneration für die kommenden Herausforderungen vor.

Was hat Operation Karriere so erfolgreich gemacht? „Ganz klar, unser Full Service Paket für die jungen und angehenden Ärzte“, meint Laschewski. Herzstück der Kongressreihe ist jedes Mal die Karrieremesse, bei der sich Arbeitgeber aus der Region präsentieren können. Das sind in erster Linie Krankenhäuser, aber auch andere Arbeitgeber aus dem Gesundheitswesen.

„Neben konkreten Informationen zum Weiterbildungsangebot senkt der direkte Austausch mit potentiellen Vorgesetzten und Kollegen auch Hemmungen, sich im Krankenhaus zu bewerben. Vorurteile werden abgebaut, bereits am Stand Betriebskultur und -klima geschnuppert“, erklärt er weiter. „Dazu kommen unsere Workshops, hochrangig besetzte Podiumsdiskussionen und interessante Vorträge rund um die Karriereplanung junger und angehender Ärzte. Karrierecoachings (inkl. Bewerbungsunterlagencheck) und Shootings für professionelle Bewerbungsfotos runden das absolut vielfältige Programm ab, das für die Teilnehmer kostenlos ist.“

Weiteres Highlight bei den Operation Karriere Teilnehmern: Das Bewerbercoaching oder das kostenlose Shooting für professionelle Bewerbungsfotos.

operation-karriere.de: Das Karriereportal für den Ärztenachwuchs

212.000 Page Impressions und 18.000 Single User im Monat: Seit dem Relaunch ist operation-karriere.de Standard-Bookmark für alle jungen Menschen, die den Berufsweg Arzt gewählt haben.

Auch das Portal www.operation-karriere.de hat sich jüngst weiterentwickelt. Bis zum Relaunch im Oktober 2015 diente das Portal als reine Kongress-Anmeldeseite. Seit dem Relaunch hat sie sich zu einem umfassenden Karriereportal mit vielerlei redaktionellen Mehrwerten und mit einem Stellenmarkt exklusiv für den Ärztenachwuchs weiterentwickelt. Die Zugriffszahlen geben der Weiterentwicklung Recht: „Vor dem Relaunch zählten wir monatlich 10.000 bis 16.000 Page Impressions. Im Mai 2016 bereits haben wir ca. 212.000 Page Impressions durch 18.000 User verzeichnet“, berichtet Stefanie Müller, Produktmanagerin von Operation Karriere beim Deutschen Ärzteverlag.

Das Portal erreicht zudem 3.500 Facebook Fans. Mit wertvollen Informationen und aktuellen Neuigkeiten zu allen Themen, die für die Karriereplanung junger und angehender Ärzte wichtig sind. „Unsere Zielgruppe schließt alle jungen Menschen ein, die den Berufsweg des Arztes gewählt haben. Wir begleiten Abiturienten, Famulanten, PJ’ler, Absolventen und Ärzte in Weiterbildung bis zum Facharzt während ihrer gesamten Aus- und Weiterbildung.“

Crossmediale Kontaktmöglichkeiten für Kliniken

Das Programmheft ist der Kongresskompass für den ärztlichen Nachwuchs. Aussteller können Stellenanzeigen im Heft schalten und erhalten kostenlos ein Arbeitgeberprofil dazu.

Für Kliniken bedeutet Operation Karriere vor allem Hilfestellung bei der Suche nach qualifiziertem Ärztenachwuchs. Dafür stehen diverse Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.

Neben der persönlichen Eigendarstellung als Aussteller live vor Ort auf einer der regionalen Karrieremessen können Kliniken eine Image- oder Stellenanzeige im Programmheft buchen. Jeder Teilnehmer erhält das Heft als Orientierungshilfe für den Kongress. Kliniken erhalten neben der einseitigen Image- oder Stellenanzeige gleichzeitig eine kostenlose Seite für ihr Unternehmensprofil. Gut aufbereitet, geben die Unternehmensprofile den Kongressteilnehmern Anreize mit, warum sie den Stand dieser Klinik aufsuchen sollten.

Ob Bannerwerbung, Native Advertising oder Stellenanzeigen im Stellenmarkt: operation-karriere.de bietet Kliniken zahlreiche Möglichkeiten für Online-Awareness und E-Recruting.

Auf operation-karriere.de können Kliniken Online-Sichtbarkeit gewinnen: Neben einer Profilseite können responsive Rectangle Banners geschaltet werden, die auch in der hohen mobilen Portalnutzung ausgespielt werden.

Stefanie Müller ist die die Produktmanagerin von Operation Karriere
Stefanie Müller, Produktmanagerin von Operation Karriere

„Die Profilseiten sind gerade für die Krankenhäuser interessant, die ihr Angebot an Famulatur-, PJ- und Weiterbildungsstellen sowie weitere Leistungen wie Rotationen, Fortbildungen, Seminare oder Mentorenprogramme an die Zielgruppe herantragen möchten“, erklärt Müller. Ein weiterer Pluspunkt des Stellenmarkts: Anzeigen für Famulatur, PJ und Stipendien sind kostenfrei. „So können sich die Krankenhäuser bereits früh bei potentiellen zukünftigen Absolventen positionieren“, führt Müller weiter aus. „Ein guter Eindruck bei PJ und Famulatur ist schließlich die beste Visitenkarte für eine mögliche spätere Weiterbildung zum Facharzt.“ Das gilt wohl für beide Seiten.

„Besonders interessant sind unsere Native Advertisings, bei welchen Kliniken und auch Non-Health Unternehmen prominente Platzierungen im redaktionellen Teil erhalten“, ergänzt Müller. Der Content, immer relevant für die Zielgruppe des Ärztenachwuches, kann flexibel eingesetzt werden. Es kann sich um Textbeiträge mit Bild, Videos und Interviews handeln. Der Vorteil: Die Beiträge bleiben dauerhaft online und auch durch die organische Google-Suche auffindbar. Mediclin zum Beispiel wirbt auf diese Weise für ein Psychosomatik-Stipendium. Aber auch für Non-Health Partner bietet sich Native Advertising an – wie am Beispiel der apoBank zu sehen, die ihr Seminarprogramm für Medizinstudenten nativ bewirbt.

… und welche Neuigkeit wäre Ihre Botschaft?

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