Podcast des Deutschen Ärzteverlags gehört zu Top-Fachmedien 2024

41
Podcast Ärztestellen
Der Deutsche Ärzteverlag sendet seit Herbst 2021 den Podcast „Bis der Arzt kommt“. © Deutscher Ärzteverlag
Der Podcast „Bis der Arzt kommt“ vom Deutschen Ärzteverlag liefert auf sehr unterhaltsame Weise wichtige Insights und Praxistipps für erfolgreiches Recruiting im Gesundheitswesen. Der ÄRZTESTELLEN-Podcast wurde nun vom Verein Deutsche Fachpresse als eines der drei besten Fachmedien des Jahres 2024 in der Kategorie Bester Podcast ausgezeichnet.

In Deutschland werden händeringend Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal gesucht. Personalverantwortliche und Personalvermittler stehen deshalb unter gehörigem Druck, qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber zu finden.

„Die Fachmedien des Jahres stehen für Qualität und Nutzwert, die unsere Produkte und Services auszeichnen“, erklärt Bernd Adam, Geschäftsführer der Deutschen Fachpresse und Mitglied der Jury. Gemeinsam mit weiteren namhaften Vertreterinnen und Vertretern aus der Verlags- und Medienbranche hatte er in diesem Jahr die Qual der Wahl, die jeweils besten drei Produkte in den verschiedenen Kategorien auszuwählen.

Stefanie Hanke, Online-Redakteurin im Bereich Recruiting Solutions des Deutschen Ärzteverlags und Macherin des Podcast „Bis der Arzt kommt“, freut sich über die Platzierung auf der Shortlist des Preises der Deutschen Fachpresse. „Es ist eine tolle Anerkennung unserer Arbeit und zeigt, dass wir mit unserem Angebot der Nerv der Zeit treffen“, so Stefanie Hanke.

Die ehemalige Radio-Redakteurin ist seit 2017 beim Deutschen Ärzteverlag tätig und kümmert sich um redaktionelle Angebote von ÄRZTESTELLEN, dem Stellenmarkt des Deutschen Ärzteverlags, und OPERATION KARRIERE, dem Kongressformat für medizinischen Nachwuchs. Im Herbst 2021 sendete sie die erste Folge von „Bis der Arzt kommt“. Inzwischen hören ihr mehr als 400 Hörerinnen und Hörer regelmäßig zu, wenn sie mit Expertinnen und Experten über moderne Formen der Personalgewinnung, Social Media-Recruiting, Employer Branding oder Kostenaspekte der Personalsuche spricht – in Anbetracht der sehr spitzen Zielgruppe des Podcast eine durchaus beachtliche Zahl an treuen Zuhörenden. Während der Sendungen kommen unter anderem Personalverantwortliche aus der Healthcare-Branche zu Wort, die im Kampf gegen den Ärztemangel kreativ werden und neue Wege gehen. Aber auch ÄRZTESTELLEN-Recruiting-Experte Konstantin Degner steht regelmäßig mit im Studio.

Mehr als 30 Folgen des Podcasts erschienen

Mehr als 30 Folgen der erfolgreichen Podcast-Reihe sind bereits erschienen, viele weitere sollen folgen. „Wir haben so viele spannende Themen rund um Personalfragen im Gesundheitswesen: Der Stoff geht mir definitiv niemals aus“, sagt Stefanie Hanke. Gemeinsam mit Konstantin Degner entwickelt sie neue Ideen, den Podcast inhaltlich weiterzuentwickeln. Konstantin Degner, Senior Expert Business Development & Market im Bereich Recruiting Solutions des Deutschen Ärzteverlags, liefert dazu viele wichtige Impulse aus dem direkten Kontakt mit Personalverantwortlichen im Gesundheitswesen.

„Kliniken, Praxen und Medizinische Versorgungszentren sehen sich mit zunehmenden Herausforderungen in der Besetzung offener Stellen konfrontiert. Die bevorstehende Ruhestands-Welle von Ärztinnen und Ärzten, die Abwanderung qualifizierter Kräfte ins Ausland, die Nachfrage nach flexiblen Arbeitszeitmodellen verschärfen diese Situation zusätzlich. Wie kann man diesen Herausforderungen begegnen? Was wollen Ärztinnen und Ärzte wirklich? – Das sind die Fragen, mit denen wir uns bei Recruiting Solutions tagtäglich beschäftigen; die Probleme, die wir gemeinsam mit unseren Kunden lösen. Und die wichtigsten Insights, Trends und Strategien präsentieren wir danach auch in allgemeiner Form in unserem Podcast Bis der Arzt kommt“, erklärt Konstantin Degner.


„Am besten gefällt es mir immer, wenn wir mit dem Podcast etwas über den Tellerrand gucken.“

Der Deutsche Ärzteverlag sendet seit Herbst 2021 den Podcast „Bis der Arzt kommt“. Was war die ursprüngliche Idee, das zugrundliegende Konzept zum Start? Und hat sich dieses Konzept im Laufe der Zeit verändert?

Stefanie Hanke
© Deutscher Ärzteverlag

Stefanie Hanke: „Die Idee war, mit dem Podcast ein modernes Medium zu nutzen, um unseren Kunden einen inhaltlichen Mehrwert zu Recruiting-Themen zu bieten. Natürlich geht es dabei darum, uns vom Deutschen Ärzteverlag als Expertinnen und Experten in diesem Bereich zu profilieren, damit die Kunden wissen: Bei uns sind sie in guten Händen. Ursprünglich hatten wir vor, jeden Monat eine Folge von etwa 20 Minuten Länge zu produzieren. Inzwischen hat sich die Länge der Folgen im Schnitt fast verdoppelt. Es gibt zu dem Thema einfach unheimlich viel zu erzählen – und wenn ein Podcast spannend ist, darf er auch gern mal etwas länger sein.“

Konstantin Degner: „Inhaltlich bieten wir eine ausgewogene Mischung aus Recruiting-Tipps von unserem ÄRZTESTELLEN-Team und externen Expertinnen und Experten. Das können beispielsweise Personalverantwortliche aus Kliniken sein, die einfach mal etwas Neues ausprobieren, um für Kandidatinnen und Kandidaten attraktiv zu sein. Im Vergleich zu den Anfangsfolgen haben wir inzwischen häufiger diese „Best Practice“-Beispiele. Ich merke einfach, dass viele Kliniken da unheimlich kreativ werden und es viele spannende Geschichten zu erzählen gibt.“

Stefanie Hanke: „Außerdem versuchen wir inzwischen, auch gesellschaftlich relevante Themen im Podcast aufzugreifen – beispielsweise Nachhaltigkeit und Klimaschutz (Folge 21), Gleichstellung von Frauen und Männern (Folge 30) oder auch den Krieg in der Ukraine (Folge 19).“

Welche Folge ist Eure Lieblingsfolge – und warum?

Stefanie Hanke:  „Am besten gefällt es mir immer, wenn wir mit dem Podcast etwas über den Tellerrand gucken. Toll war beispielsweise Folge 16: Da geht es um den Zusammenhang zwischen Regionalmarketing und Recruiting. In der Folge spricht Dr. med. Götz Brodermann, Geschäftsführer des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus, ganz offen darüber, dass das Image seines Klinikstandorts ein Problem für das Recruiting ist. Die Lausitz ist ja leider in der Vergangenheit beispielsweise mit ausländerfeindlichen Vorfällen negativ aufgefallen. Aber die Klinik arbeitet eng mit den politischen Verantwortlichen zusammen, um das zu ändern und auch für Fachkräfte aus dem Ausland attraktiv zu werden, die dringend benötigt werden. Da merkt man richtig, wie jemand etwas bewegen will. Das finde ich super.“

Konstantin-Degner-Deutscher-Aerzteverlag
© Deutscher Ärzteverlag

Konstantin Degner: „Das ist schwierig: Lieblingsfolgen gibt es viele. Eine, welche mir immer wieder ins Gedächtnis kommt, die ich schon mehrfach gehört habe und immer unseren Kunden weiterempfehle, ist die Folge 8 ‚Kreativ werden: Recruiting mit Comics‘. Die Folge zeigt, dass man erfolgreich im ärztlichen Recruiting sein kann, wenn man sich als Einrichtung die richtigen Fragen stellt. Wer ist meine Zielgruppe? Wie erreiche ich die Zielgruppe? Was sind meine Botschaften an die Zielgruppe? Und was bin ich bereit zu investieren, um die Zielgruppe zu erreichen? Das Schöne an dieser Folge ist auch, dass Herr Kaatz von den Westküstenkliniken ganz offen über Ergebnisse – also Anzahl Bewerbungen und Einstellungen – spricht und welche Reaktionen die Kampagne bei Ärztinnen und Ärzten ausgelöst hat. Eine inspirierende Folge! Ganz klare Hörempfehlung.“

Welche Folgen kommen generell beim Publikum besonders gut an?

Stefanie Hanke:  Besonders häufig werden tatsächlich Folgen gehört, bei denen es um ausländische Ärztinnen und Ärzte geht. Das Thema haben wir bislang zweimal aufgegriffen: In Folge 7 geht es um das Programm „Specialized!“ der Bundesagentur für Arbeit, mit dem konkret Ärztinnen und Ärzte aus Mexiko angeworben werden. Das Klinikum Saarbrücken beteiligt sich an dem Programm und hat damit gute Erfahrungen gemacht. In der Folge spricht Personaldirektor Thomas Hesse darüber, wie Kliniken die Fachkräfte aus dem Ausland beim Ankommen in Deutschland unterstützen können und wie die Integration funktioniert. Das interessiert viele.

In Folge 19 geht es dagegen um die Folgen des Ukraine-Krieges und die Frage, wie Ärztinnen und Ärzte aus der betroffenen Region in den deutschen Arbeitsmarkt integriert werden können. Da spricht Martina Lösl vom Bezirksklinikum Mainkofen über ihre Erfahrungen. Auch das ist total spannend und kommt gut an.“

Was sind die größten Herausforderungen bei der Produktion des Podcast?

Stefanie Hanke:  „Die größte Herausforderung ist immer noch die Technik. Ich zeichne die Interviews mit den externen Expertinnen und Experten normalerweise über eine Teams-Call auf. Allerdings habe ich nicht viel Einfluss darauf, wie die technische Ausstattung auf der anderen Seite aussieht. Ich kann immer nur dazu raten, in einem ruhigen Raum zu sitzen und ein gutes Headset zu nutzen. Aber was dann am Ende tatsächlich für Hardware zum Einsatz kommt und ob das auch funktioniert, kann ich nicht beeinflussen. Daher müssen wir leider ab und zu mit einer nicht ganz optimalen Tonqualität leben. Aber solange die Inhalte passen und man alles gut versteht, ist das nicht so tragisch. Ich bin zum Glück keine Perfektionistin.“

Was sind Eure Pläne für die Zukunft von „Bis der Arzt kommt“?

Stefanie Hanke: „Die Themen gehen uns definitiv erstmal nicht aus. Gerade aus den Beiträgen, die wir für das Magazin „Arzt und Karriere“ auf ärztestellen.de veröffentlichen, ergeben sich immer wieder neue Themen und spannende Kontakte.“

Konstantin Degner: „Mir ist wichtig, dass wir inhaltlich weiterhin ganz nah dran sind an den Themen, die unsere Zielgruppe beschäftigt. Wir wollen mit dem Podcast nicht – oder zumindest nicht nur – herumphilosophieren, sondern ganz konkrete Tipps, ganz praktisches Wissen zum Recruiting im Gesundheitswesen vermitteln. Daher greifen wir auch gern Ideen auf, die sich beispielsweise über meine LinkedIn-Kontakte ergeben.“

Stefanie Hanke: „Es wäre schön, wenn wir perspektivisch die Reichweite weiter steigern könnten – wobei das Hörerpotential natürlich begrenzt ist, da es sich um eine spitze Zielgruppe handelt, für die wir produzieren. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass wir mal ein Format mit mehreren Gästen aufzeichnen – beispielsweise eine Diskussionsrunde zu einem Recruiting-Thema.“

Neben dem ÄRZTESTELLEN-Podcast „Bis der Arzt kommt“ produziert der Deutsche Ärzteverlag auch noch ein weiteres Podcast-Format: Der Podcast OPERATION KARRIERE richtet sich an den medizinischen Nachwuchs. Worauf muss ich beim Berufseinstieg achten? Wie finde ich einen Arbeitgeber, der zu mir passt? Und welche Facharztrichtung ist die richtige für mich? Diese und viele weitere Themen, die Medizinstudierende sowie junge Ärztinnen und Ärzte beschäftigen, kommen in diesem Podcast zur Sprache, von dem bereits die 4. Staffel an Folgen erschienen ist.

JETZT REINHÖREN und kostenlos abonnieren:

Podcast „Bis der Arzt kommt“ für Personalverantwortliche im Gesundheitswesen

Podcast „OPERATION KARRIERE“ für medizinischen Nachwuchs

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein