Wie Ärzte Messenger nutzen und Datenschutz gewährleisten

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Die Datensicherheit bei der App muss durch eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung gewährleistet sein. © Halfpoint / Adobe Stock

Ärzte setzen Messenger ein, um Konsile abzuhalten oder Meinungen einzuholen. Der schnelle Austausch via Bild, Chat oder Sprachnachricht spart Zeit und liefert schnelle Ergebnisse – ist aber oft nicht rechtskonform.

Mal eben dem Kollegen antworten oder in den Klassenchat der Tochter schreiben – im Privaten können sich die meisten Menschen einen Tag ohne WhatsApp nicht mehr vorstellen. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Kommunikation via Messenger funktioniert schnell, unkompliziert und der Empfänger sieht die Nachricht innerhalb kürzester Zeit.

Auch Ärzte nutzen angesichts dieser Vorteile verstärkt solche Dienste, um mit Patienten oder untereinander zu kommunizieren. Laut einer repräsentativen Umfrage des Deutschen Datenschutz-Instituts (DDI) verwenden 98 Prozent der Klinikärzte Messenger. Die Technik ist schlichtweg bekannt, die Abläufe schlank und schnell. Allerdings sind sich die Mediziner und auch Pflegekräfte oft gar nicht bewusst, dass viele Dienste für diesen Gebrauch gar nicht zulässig sind, da sie gegen geltende Datenschutzregelungen verstoßen.

Neuer Messenger sichert Datenschutz

Messenger WEDOO
© WEDOO

Inzwischen gibt es allerdings Alternativen, die speziell für den Einsatz im Gesundheitsbereich konzipiert worden sind und ebenfalls auf eine intuitive Bedienung setzen. Ganz neu am Markt ist die Messenger-App WEDOO. Ihr großer Pluspunkt: Ärzte müssen sich nicht mehr mit dem leidigen Thema Datenschutz auseinandersetzen. Die kostenlose App der vitagroup ist rechtskonform und ermöglicht eine sichere Messenger-Kommunikation gemäß DSGVO. Dabei sind die Features identisch zu bereits gelernten Anwendungen und konkret auf den Bedarf in Kliniken oder Praxen zugeschnitten. Zusätzlich zur App steht den Nutzern der Dienst auch als Desktop-Anwendung zur Verfügung.

Wenn ein Konsil beispielsweise ortsunabhängig funktionieren soll, können Ärzte Bilder und Dokumente teilen und direkt in den Austausch via Chat starten. Ob sie dabei am Rechner sitzen oder nur ihr Smartphone zur Hand haben, spielt keine Rolle. Personenbezogene Daten können sie via Pinselstrich schwärzen und wichtige Chat-Inhalte als PDF oder Zip-Datei exportieren.

Ein Schritt in Richtung digitaler Workflow

„Der smarte Austausch von Röntgenbildern, Blutergebnissen oder Fachmeinungen bietet dabei enorme Vorteile für die Abläufe in Kliniken und Praxen und wird angesichts der aktuellen radikalen Digitalisierungswelle schon bald unerlässlich“, sagt Dr. Nils Hellrung, General Manager der vitagroup. „Belastung und Zeitdruck in medizinischen Einrichtungen sind immens. Gleichzeitig gibt es großen Gesprächsbedarf, aber selten sitzen alle Beteiligten an einem Tisch. Eine Kommunikationsform, die schnell zugänglich und bereits gelernt ist, kann Prozesse extrem vereinfachen und beschleunigen.“

Vor allem im Bereich der Ambulanzen und Notfallaufnahmen dürfte der Nutzen groß sein, wenn Ärzte ihre Patientendaten schneller zusammentragen können. Denn alle User des Messengers können sich über Stationen, Standorte oder Disziplinen hinweg austauschen. Heißt: Ein Krankenpfleger kann  eine kurze Sprachnachricht an den zuständigen Arzt schicken, der Orthopäde ein Röntgenbild mit dem Einweiserarzt teilen. Auch der Schichttausch kann im Gruppenchat schnell gelöst werden. Während für eine Besprechung oder ein Telefonat alle Beteiligten erst einen Termin finden müssen, E-Mails vielleicht nicht regelmäßig überprüft werden, ist das Smartphone direkt zur Hand. Auf einen Blick ist ersichtlich, ob eine Angelegenheit dringend ist oder warten kann.

Ende-zu-Ende Verschlüsselung sorgt für Datensicherheit

Die Datensicherheit ist bei der App durch eine Ende-zu-Ende Verschlüsselung gewährleistet. Dritte können also während der Übertragung nicht auf die Inhalte zugreifen. Auch findet kein automatisches Auslesen von Smartphone-Kontakten statt. Die Kontaktdatenbank im Telefon bleibt unberührt. Hinzu kommt, dass sich alle Nutzer bei der Registrierung verifizieren müssen. Der Messenger identifiziert seine Mitglieder anhand von Ausweisdokumenten und stellt mit persönlichen PIN-Codes sicher, dass die Nachrichten nicht in die falschen Hände geraten. Alle Inhalte werden lediglich für 21 Tage auf deutschen Servern nach neuesten Sicherheitsstandards gespeichert und dann komplett gelöscht.

Weitere Features für Patientenkommunikation

Das Unternehmen plant bereits weitere Features für den kostenlosen Messenger. COVID-19 hat den Bedarf gezeigt: Die App soll demnächst ein besseres Mitarbeiter- und Besuchermanagement für Krankenhäuser und Pflegeheime möglich machen.

Darüber hinaus wird auch die direkte Kommunikation mit Patienten Bestandteil des Messenger sein. Die Zeitersparnis und das einfache Prozesshandling für Ärzte stehen dabei im Fokus. Ein integrierter Chatbot kann dann beispielsweise Symptome abfragen oder Rezeptwünsche für Dauermedikationen entgegennehmen. Außerdem sollen wiederkehrende analoge Prozesse, wie Anamnesefragebögen, über den Dienst durchgeführt werden können. Der Direktkontakt zum Patienten soll eine bessere Betreuung vor allem hochinfektiöser Patienten möglich machen. Durch den einfachen Austausch können Ärzte dann bei auffälligem Verlauf schneller reagieren.

Messenger bieten also viele Möglichkeiten, um Abläufe in Krankenhäusern und Praxen und dazwischen zu beschleunigen. Ein einfaches „Mal-Austesten“ wird – wie bei allen Change-Prozessen – zeigen, welche Vorteile der schnelle Austausch bietet.

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