LA-MED 2017: Deutsches Ärzteblatt weiter auf Platz 1

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LA-MED 2017: Deutsches Ärzteblatt wieder auf Platz 1

Das Deutsche Ärzteblatt verteidigt auch in diesem Jahr wieder den ersten Platz in der aktuellen API-Studie der Arbeitsgemeinschaft LA-MED . Und: Print ist weiterhin dominant, aber digitale Angebote werden ergänzend genutzt.

In persönlichen Interviews gaben 1.000 niedergelassene Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten dem Marktforschungsinstitut Kantar TNS Auskunft darüber, wie sie sich generell beruflich informieren, welche Fachzeitschriften sie wie häufig lesen und welche Fach-Websites sie nutzen. Und Print liegt immer noch vorn: Wenn sich niedergelassene Allgemeinmediziner und Internisten über Aktuelles aus der Medizin informieren, tun sie dies vor allem durch Fachzeitschriften (95,6%), so das Ergebnis der aktuellen API-Studie der LA-MED.

Mit einer LpA steht für „Leser pro Ausgabe“LpA-Reichweite von 57,1% ist hier das Deutsche Ärzteblatt die erste Wahl. Schon seit 1949 erscheint das Deutsche Ärzteblatt (zunächst noch unter dem Titel „Ärztliche Mitteilungen“) im Deutschen Ärzteverlag und ist das offizielle Organ der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Seitdem ist das Fachmagazin aus dem beruflichen Umfeld der Ärzte nicht mehr wegzudenken. Das zeigt auch deutlich die Befragung zur Leser-Blatt-Bindung: 85 % der Ärzte geben an, das Deutsche Ärzteblatt zu vermissen, wenn es nicht mehr erscheinen würde – auch damit liegt das Deutsche Ärzteblatt ganz vorn bei den API-Titeln.

aerzteblatt.de ebenfalls auf Platz 1

Auch die digitalen Informationsquellen im beruflichen Umfeld gewinnen zunehmend an Bedeutung und ergänzen die Inhalte der relevanten Printmedien: 66,9% der hausärztlichen Mediziner informieren sich regelmäßig online. Trotzdem hat das Internet die für Ärzte relevanten Medien ergänzt, aber keinen der anderen Touchpoints verdrängt. „Anders als immer wieder erwartet, substituiert das Internet nicht das Print-Angebot der Fachzeitschrift, sondern ergänzt die ärztlichen Informationsquellen mit seinen spezifischen Leistungen und Funktionalitäten“ erklärt Lothar Kuntz, Studiengruppenleiter der LA-MED, Springer Medizin Verlag.

Auf Platz 1 unter den medizinischen Fachzeitschriften: aerzteblatt.de mit 19,6% Nutzern pro Monat (NpM) bzw. 7,3% Nutzern pro Woche. Dazu geben 29,3% der niedergelassenen Hausärzte an, elektronische Angebote wie ePaper, Newsletter oder die App des Deutschen Ärzteblatts zu nutzen. Neben fachlicher Online-Nutzung ebenfalls beliebt bei der Zielgruppe: Tagungen, Kongresse und Vorträge (76,4%) und Fachbücher (71,2%).


Die Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Agenturen und Verlagen im Gesundheitswesen. Als Instanz zur Wirkung von Kommunikation im Gesundheitswesen untersucht die LA-MED in Zusammenarbeit mit renommierten Marktforschungsinstituten seit 1970 das Mediennutzungsverhalten von Zielgruppen wie Fachärzte aus Klinik und Praxis, Zahnärzte, Apotheker oder Apothekenpersonal. Die Nutzung elektronischer Medien wird von der Arbeitsgemeinschaft LA-MED seit 1996 erhoben. Die Aktivierungsleistung der Healthcare-Fachpresse wird seit 2011 erfasst.

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