LA-MED API-Studie 2019: Deutsches Ärzteblatt ist unter Medizinern eine Institution

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© Brian Jackson /Adobe Stock

Das Deutsche Ärzteblatt ist – im Print und online – der Top-Titel der niedergelassenen Allgemeinmediziner, Praktiker und Internisten (kurz: API). Dies hat die aktuelle Ausgabe der im 2-Jahres-Rhythmus veröffentlichten LA-MED API-Studie zur beruflichen Mediennutzung der rund 58.000 Allgemeinmediziner und Internisten in Deutschland heute bestätigt.

 

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Mit einem Wert von aktuell über 55 Prozent Lesern pro Ausgabe (LpA) behauptet das Deutsche Ärzteblatt weiterhin seine Vormachtstellung im Bereich der deutschsprachigen medizinischen Fachzeitschriften – und liegt mit einer Lesewahrscheinlichkeit von 67,5 Prozent sogar 20 Prozent­punkte vor der Konkurrenz.

Die LA-MED API-Studie 2019 belegt: 99,9 Prozent aller allgemeinmedizinisch tätigen Ärzte in Deutschland kennen das Deutsche Ärzteblatt, 86,5 Prozent lesen es mindestens ein Mal pro Quartal und gehören somit zum Weitesten Leserkreis (WLK) von Deutschlands auflagenstärkstem Medizintitel. Dabei schätzen Leser am Flaggschiff des Deutschen Ärzteverlags besonders Aktualität und Relevanz der Artikel vor allem in Bezug auf die Berufs- und Gesundheitspolitik sowie den Berufsalltag in der Praxis. Auch in puncto Glaubwürdigkeit setzt das Deutsche Ärzteblatt Maßstäbe: Keiner anderen medizinischen Fachzeitschrift gelingt es, gleichzeitig so aktuell und so glaubwürdig zu erscheinen.

Das Deutsche Ärzteblatt ist unter Allgemeinmedizinern und Internisten eine Institution, wie auch die Kennzahlen zur Leser-Blatt-Bindung unterstreichen: 83 Prozent der Befragten würden das Deutsche Ärzteblatt vermissen, wenn es nicht mehr erschiene.

Digitale Medien bei Ärzten auf dem Vormarsch

Wie das Marktforschungsinstitut Kantar TNS zudem im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. ermittelte, bevorzugen Allgemeinärzte und Internisten nach wie vor gedruckte Fachzeitschriften (92,1 Prozent) zur beruflichen Information. Aber auch digitale Medien werden zunehmend als Informationsquellen genutzt. Für API die beliebteste Adresse im Netz: aerzteblatt.de. Fast ein Drittel der allgemeinmedizinisch oder internistisch tätigen Mediziner nutzt ergänzend zum Print-Titel regelmäßig auch Online-Angebote des Deutschen Ärzteblatts wie ePaper, Newsletter und Apps zur beruflichen Information.

Bemerkenswert ist zudem die im Rahmen der API-Studie ermittelte Aktivierungsleistung von Fach­zeit­schriften: Aufgrund der Lektüre einer medizinischen Fachzeitschrift zogen mehr als 80 Prozent der Befragten neue Therapien in Erwägung, 67,9 Prozent nahmen an einer Fort-/Weiterbildungsmaßnahme teil, 66 Prozent wurden dazu angeregt, einen Pharmareferenten anzusprechen.


Zur LA-MED API-Studie 2019:
Die API-Studie der Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. (LA-MED) ist eine Reichweiten-Untersuchung medizinischer Fachtitel und Fach-Websites, die im Zwei-Jahres-Rhythmus durchgeführt wird. Dabei geht es um die berufliche Mediennutzung sowie das Informations- und Leseverhalten von niedergelassenen Allgemeinärzten, Praktikern und Internisten. Befragt wurden bundesweit 1.009 repräsentativ ausgewählte API (Grundgesamtheit: 57.986 Ärzte und Ärztinnen) in persönlichen und mündlichen Interviews. Weitere Informationen und Studienergebnisse sind online unter https://la-med.de/ verfügbar.

Über die LA-MED:
Die Arbeitsgemeinschaft LA-MED Kommunikationsforschung im Gesundheitswesen e.V. ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, Agenturen und Verlagen im Gesundheitswesen. Die LA-MED lebt ihren satzungsgemäßen Zweck: „Förderung des wissenschaftlichen Fortschritts bei der Erforschung der Kommunikation auf den Gebieten der Medizin und Pharmazie und die Sicherung eines hohen Leistungsstandards bei Medienuntersuchungen“, egal über welches Medium die Kommunikation stattfindet. Als Instanz zur Wirkung von Kommunikation im Gesundheitswesen untersucht die LA-MED in Zusammenarbeit mit renommierten Marktforschungsinstituten seit 1970 Mediennutzungsverhalten von Zielgruppen wie Fachärzte aus Klinik und Praxis, Zahnärzte, Apotheker oder Apothekenpersonal. Die Nutzung elektronischer Medien wird von der Arbeitsgemeinschaft LA-MED seit 1996 erhoben. Die Aktivierungsleistung der Healthcare-Fachpresse wird seit 2011 erfasst. Die LA-MED wird von ihren Vorstandsmitgliedern Dr. Monika von Berg, Andrea Biebl, Dr. Stephan Frings, Tom Renneberg und Rüdiger Sprunkel sowie der Generalsekretärin Vera Richter vertreten. LA-MED-Mitglieder erhalten neben Berichtsbänden, Informationsbroschüren und Planungs-Software die Kommunikations-Forschungsergebnisse aus erster Hand sowie fachlichen Rat zur Interpretation und Nutzung der Ergebnisse. Über eine Mitgliedschaft informiert die Generalsekretärin Vera Richter.

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