Alja Michalczyk, MCG: „Wichtig sind: Nahbarkeit und schnelle Umsetzung“

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Seit fünf Jahren ist Alja Michalczyk Mitglied der Geschäftsleitung bei der Düsseldorfer Kommunikationsagentur MCG Medical Consulting Group. Vor zwei Jahren übernahm sie on top die Führung der Event-Unit. © Christian Lord Otto
Seit fünf Jahren ist Alja Michalczyk Mitglied der Geschäftsleitung bei der Düsseldorfer Kommunikationsagentur MCG Medical Consulting Group. Vor zwei Jahren übernahm sie on top die Führung der Event-Unit. © Christian Lord Otto

Seit fünf Jahren ist Alja Michalczyk Mitglied der Geschäftsleitung bei der Düsseldorfer Kommunikationsagentur MCG Medical Consulting Group. Der Mix aus Operativem und Strategischem ist ihr persönlicher Erfolgsmotor.

Alja Michalczyk liest gerne Krimis – mit einer Spur Science-Fiction darin. Ihre eigene Geschichte schreibt sich nicht wie Outer Space. Eher gradlinig, verlässlich, ohne Schnörkel.

Sie beginnt mit einem Studium in Essen. Politikwissenschaften, Germanistik und Soziologie stehen auf ihrem Semesterplan – Themen, die sie schon zu Schulzeiten faszinierten. Nebenbei jobbt die damals 23-Jährige in Zeitungsredaktionen und begeistert sich für die schreibende Zunft. Journalistin will sie werden.
Den Abschluss in der Tasche, sucht sie daher nach einem Traineeship – eine erste berufliche Station, eigentlich eher unbedeutend, würde man meinen. Für Alja Michalczyk wird diese Ausbildung aber ihr entscheidender Wegbereiter. Zur Wahl stehen ein Angebot im Bereich IT und ein Trainee bei der PR-Agentur medical relations in Langenfeld. Die gebürtige Düsseldorferin entscheidet sich für letzteres. „Ganz schnöde wegen des höheren Gehalts“, lacht die heutige Geschäftsleiterin.

Ihr Weg in die Healthcare-Branche ist also eher Zufall als Kalkül. Und dennoch zeichnet sich ihr Erfolg schnell ab. Noch während ihres Traineeships wird sie Junior Beraterin. Als einer der beiden Geschäftsführer sich bald darauf selbstständig macht, geht sie mutig mit. Mit einem fünfköpfigen Team bauen sie die Agentur PR Friends auf, die nach kurzer Zeit an Publicis Vital PR verkauft wird. Dort arbeitet sie knapp dreieinhalb Jahre als Senior PR-Beraterin im Bereich Healthcare, bevor sie noch zwei weitere Agenturstationen durchläuft.

Bei der Kölner PR-Agentur Public Affairs macht sie einen kurzen Abstecher in die Welt von Branntweinen und Kinderspielzeug, kehrt aber mit dem Wechsel zur MCG schnell wieder in die Gesundheitsbranche zurück – und bleibt.

Teamleiterin, Business Director, Geschäftsleitung

21 Jahre Healthcare-Kommunikation hat sie heute gesammelt und brennt immer noch für die Branche. Das Wissenschaftliche, das Netzwerk und die ständige Bewegung sind ihre Treiber. „Weiterentwicklung passiert im Gesundheitssektor ganz massiv“, sagt sie – und spürt das auch bei der MCG Medical Consulting Group, bei der sie 2010 als Teamleiterin startet. Sieben Jahre engagiert sie sich für die heute zur Medperion-Gruppe gehörenden Healthcare-Agentur, bevor ihr 2017 die Position als Member of Managing Board angeboten wird.

Dass sie dem Agenturgeschäft treu geblieben ist, hat für sie drei Gründe: Die Nahbarkeit, kurze Wege und die sehr schnelle kreative Umsetzung. „Agenturarbeit ist nichts Eingefahrenes. Sondern es liegt sehr viel Bewegung darin“, so die Kommunikationsexpertin.

Sixpack – die 6 Entscheiderfragen
1. Wer gibt den Ausschlag: Kopf oder Bauch? Bauch
2. Treffen mit Freunden: Gerne per Zoom oder am liebsten persönlich? Am liebsten persönlich.
3. Frühaufsteher oder Nachteule? Ganz klar Nachteule. Der frühe Vogel kann mich mal. 😊
4. Ihr nächster Urlaub: Europa oder Fernreise? Europa, Lissabon – im Moment finde ich Städtetrips spannender als Strand oder Berge.
5. Reisebegleitung: Lieber Musik oder Podcast? Musik
6. Wochenendgestaltung: Action oder Entspannen? Entspannung. Ich halte es wie Winston Churchill: no sports

Gerade in den vergangenen Jahren hat sich viel getan – auch bei der MCG. Neben der klassischen Beratung sind viele neue Service-Divisions erwachsen – beispielsweise die Geschäftsfelder Event, Medical Writing oder Social Media.

Alja Michalczyk leitet die klassische Beratung und den Bereich Media Affairs. Vor rund zweieinhalb Jahren kam die Service-Division Events hinzu. Das Organisatorische und Operative ist es, was sie an diesem stark wachsenden Bereich besonders reizt. „Wir haben neben der erfolgreichen Realisierung von Präsenz-Events vor drei Jahren damit angefangen, kleinere Veranstaltungen virtuell umzusetzen und waren damit – unbeabsichtigt – schon gut vorbereitet, als die Pandemie kam“, erzählt sie.

Die Umstellung auf große Hybrid- und Digital-Events war daher für das Veranstaltungsteam keine große Herausforderung. Heute setzt die Agentur alle Formate (virtuell, hybrid, Präsenz) im engmaschigen Turnus um. Dazu zählen beispielsweise Pressekonferenzen, Onboardings für Außendienstmitarbeitende, On-Demand-Symposien, Produkt-Launches oder Informationsveranstaltungen für Patientengruppen. Hybrid-Veranstaltungen sind für sie das Zukunftskonzept. Denn: „Viele Menschen wollen wieder reisen, Kongresse besuchen. Andere wiederum wollen das nur zwei Mal im Jahr tun und sich ansonsten digital informieren.“ Die Kombination aus beidem bediene alle Zielgruppenbedürfnisse und schaffe damit Reichweite.

Mitarbeiter- und Kundenbeziehungen brauchen Nahbarkeit

Für Alja Michalczyk persönlich ist die Eventleitung eine willkommene Abwechslung zu ihrem sonst sehr strategischen Tag. Vor Ort bei Veranstaltungen mitzuwirken, zu sehen, wie die Technik funktioniert und auch mal auf dem Boden herumzukriechen, um etwas zu verlegen – all das findet sie spannend und wichtig. „Damit der Kontakt zur Basis nicht verloren geht“, wie sie sagt.

Denn: Nahbarkeit spielt auch in ihrem Führungsstil eine wichtige Rolle. Eine gute, bunte Teamkultur gehört für sie unbedingt dazu. Klar, Diversity will sie dabei fördern. Aber: Vor allem muss der Mensch ins Team passen.

„Eine starre Planung ist die falsche Herangehensweise in Zeiten des schnellen Wandels. Gerade in der Kommunikation muss man sich ein Stück weit auch überraschen lassen. Und selbst überraschen.“

Auch in der Beziehung mit Kund:innen und Geschäftspartner:innen ist Nähe ein entscheidendes Attribut für die 49-Jährige. Trotz grassierender Videokonferenzmüdigkeit habe die Pandemie das partnerschaftliche Miteinander und den offenen Austausch ein Stück weit sogar gefördert. „Alle saßen anfangs im gleichen Boot. Dadurch hat man in den Video-Calls auch mal die Kinder kennengelernt oder intensiver nachgefragt, wie es so läuft.“

Wie es bei der MCG Medical Consulting Group zukünftig weiterläuft? Eine starre Planung ist für sie die falsche Herangehensweise in Zeiten des schnellen Wandels. Gerade in der Kommunikation müsse man sich immer ein Stück weit auch überraschen lassen. Und selbst überraschen. „Mit neuen Ideen, die um die Ecke gedacht sind, sehr viel Pragmatismus und Out-of-the-Box-Konzepten.“ So will Alja Michalczyk künftige Herausforderungen der Healthcare-Branche angehen. Zielführend, gradlinig und verlässlich eben.

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