Bristol Myers Squibb gestaltet Unternehmensmarke neu

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Bristol Myers Squibb hat eine neue Unternehmensmarke eingeführt.neue
Eszter Viragh ist Head of Corporate Affairs bei Bristol Myers Squibb, © Bristol Myers Squibb

Im Zuge der Akquisition von Celgene hat  das Pharmaunternehmen Bristol Myers Squibb eine neue Corporate Brand eingeführt. Eszter Viragh, Head of Corporate Affairs, berichtet, welchen Hintergrund das neue Motiv hat und wie es in der Kommunikation eingesetzt wird.

Health Relations: Sie haben kürzlich ein neues Corporate Branding eingeführt. Wie kam es zu dieser Entscheidung und hat das vielleicht auch etwas mit dem Erwerb von Celgene im letzten Jahr zu tun?

Eszter Viragh: Unser neues Corporate Branding, das wir im März 2020 global gelauncht haben, spiegelt die Transformation von Bristol Myers Squibb wider. Bristol Myers Squibb hat am 20. November 2019 die Akquisition von Celgene abgeschlossen. Celgene ist zu diesem Zeitpunkt eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Bristol Myers Squibb Company geworden. Auf globaler Ebene sind wir seitdem ein Unternehmen mit dem Namen Bristol Myers Squibb und haben im November 2019 mit der weltweiten Zusammenführung begonnen. In Deutschland arbeiten wir seit dem 1. Juni 2020 unter einer einheitlichen Organisationsstruktur und in gemischten Teams zusammen, sind aktuell aber noch zwei rechtlich getrennte Unternehmen. Wir führen lokal aktuell sowohl den Namen Bristol Myers Squibb als auch den Namen Celgene, mit dem Zusatz „Ein Unternehmen von Bristol Myers Squibb“. Eine gesellschaftsrechtliche Zusammenführung der Unternehmen wird voraussichtlich 2021 erfolgen.

Bristol Myers Squibb hat eine neue Unternehmensmarke eingeführt.neue
Neue Unternehmensmarke mit markantem Symbol, der Hand

Health Relations: Was war das Ziel des Zusammenschlusses?

Eszter Viragh: Das Ziel bei dem Zusammenschluss beider Unternehmen war es, ein führendes BioPharma-Unternehmen zu schaffen, um das Leben von Patienten durch Forschung und Wissenschaft zu verbessern. Dabei fokussieren wir uns weiterhin auf die Erforschung, Entwicklung und Bereitstellung von Medikamenten, die Patienten dabei helfen, schwere Erkrankungen zu überwinden.

Health Relations: Warum haben Sie sich gerade für dieses Motiv als neue Corporate Brand entschieden?

Eszter Viragh: Die neue Corporate Brand ist von unseren Patienten und Mitarbeitern inspiriert. Unser Symbol, die Hand, ist ein einfacher, universeller Ausdruck für Heilung, für das Geben und Empfangen von Fürsorge. Sie steht für Menschlichkeit, für die persönliche Note, die wir in unsere tagtägliche Arbeit und in alle Arzneimittel einbringen, für die wir Pionierarbeit leisten. Unsere Unternehmensmarke verkörpert damit unsere Vision und steht für unser gemeinsames Engagement für die Wissenschaft, die von Mitgefühl und Empathie geleitet wird – für uns stehen Patienten immer im Mittelpunkt unseres Handelns.

„Die Einführung einer neuen Corporate Brand ist ein Multi-Phasen-Prozess“

Health Relations: Ein Wechsel des Corporate Brandings ist ein großer Schritt, der auch von den Mitarbeitern getragen werden muss. Wie konnten Sie diese überzeugen und welche Schlüsse haben Sie daraus gezogen?

Eszter Viragh: Die Begeisterung unserer Kollegen, auch in Deutschland, für die neue Unternehmensmarke war von Anfang an sehr groß. Denn mit dem Symbol, der Hand, und ihrer Bedeutung konnten wir uns sofort identifizieren. Sie steht genau für das, was uns jeden Tag antreibt: Patienten durch unsere Arbeit und unsere Medikamente zu helfen. Daher war hier keine große Überzeugungsarbeit notwendig. Auch im Rahmen der Integration von zwei Organisationen – also im Rahmen eines Change-Prozesses – spielt das neue Corporate Branding eine wichtige Rolle, denn es eint uns jetzt als ein neues Unternehmen, wir haben den Launch gemeinsam erlebt.

Health Relations: So eine Veränderung passiert nicht über Nacht. Wie lange wird die Umsetzung dieses Prozesses dauern und worauf kommt es dabei besonders an?

Eszter Viragh: Die Einführung einer neuen Corporate Brand ist ein Multi-Phasen-Prozess. Wir gehen davon aus, dass es bis zu drei Jahren dauern kann, bis sie komplett abgeschlossen ist. Wichtig ist dabei, dass die Masterbrand-Philosophie konsequent umgesetzt wird. Zentral dafür sind die sehr umfassenden, detailgenauen, globalen Corporate Brand Guidelines und eine globale Plattform, die alle Tools beherbergt. Auf diese haben alle Kolleginnen und Kollegen weltweit Zugriff, ebenso unsere Agenturen, die zudem ein umfassendes Training erhalten haben. Wir als Abteilung Corporate Affairs sind hierbei global wie lokal zentrale Ansprechpartner für alle Kolleginnen und Kollegen.

Health Relations: Wie kommunizieren Sie den Branding-Wechsel nach außen bzw. wie schlägt sich das im Marketing nieder?

Eszter Viragh: Der neue Unternehmensauftritt wird sich Schritt für Schritt in kompletten internen externen Kanälen und Materialien wiederfinden. Der Zeitpunkt der jeweiligen Einführung in verschiedene Formate und auf verschiedenen Kanälen kann von Business Events wie wichtigen Kongressen, Meetings oder Launches abhängig sein – das gilt auch für uns in Deutschland. Wir verfolgen eine globale Masterbrand-Philosophie. Das bedeutet, dass der Auftritt über interne und externe Kanäle etc. konsistent sein wird. Auf unserer Unternehmenswebsite erläutern wir die Bedeutung des neuen Corporate Brandings, unsere Mission und Vision: Gemeinsam geben wir unser Bestes, um das Leben von Patienten durch Forschung und Wissenschaft zu verändern.

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